Ninja Motherf*cking Destruction - Film ∣ Kritik ∣ Trailer – Filmdienst
Zwei bislang unzertrennliche Freundinnen aus Berlin merken nach dem Abitur, dass sie sich in unterschiedliche Richtungen entwickeln und ihre Zweisamkeit Risse bekommt. Als sich die eine der beiden in eine junge Frau verliebt, die schon erwachsener wirkt, aber unter depressiven Schüben leidet, führt die komplizierte Beziehung dazu, dass sie sich noch weiter von ihrer besten Freundin entfernt und auch ihre eigene Zukunft neu ausrichtet. Über einen Zeitraum von acht Jahren hinweg gedrehtes, kraftvolles und berührendes Frauen- und Freundschaftsporträt, das bis auf wenige Längen die Gefühlsgemengelage junger Menschen treffsicher erfasst. Situativ sehr genaue Dialoge und eine Kameraführung, die Gesichter auch mal nur unscharf abbildet, verleihen dem Film einen dokumentarischen Charakter.