Meine Frau weint - Film ∣ Kritik ∣ Trailer – Filmdienst
Ein Anruf lässt einen Mann zu seiner Frau ins Krankenhaus eilen. Sie erzählt ihm von einem anderen Mann, den sie in einem Tanzkurs kennenlernte, mit dem sie in einen Unfall verwickelt war und der gerade verstorben ist. Auch das Leben anderer Paare um sie herum ist bestimmt von Verlust und Versuchen der Wiederannäherung. In einer farblich geradezu zerfließenden Bildsprache kreist der Film sinnlich und körperlich um die unbeantwortbare Frage, was Menschen zusammenhält und beieinanderbleiben lässt. Das nahezu quadratische Bildformat grenzt dabei nicht etwa ein, sondern führt die Figuren sogar näher zusammen und lässt sie Ausdrucksmöglichkeiten jenseits der Sprache finden.