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Gemeinsam die beste Verkehrslösung für unsere Region finden

Warum sich Eisenach, Gerstungen und Wutha-Farnroda für eine neue Untersuchung einsetzen Liebe Bürgerinnen und Bürger, die Stadt Eisenach sowie die Gemeinden Gerstungen und Wutha-Farnroda möchten gemeinsam die zukünftige Verkehrsführung der Bundesstraßen B 19 und B 84 neu untersuchen lassen. Dabei geht es nicht um eine fertige Planung oder den Bau einer neuen Straße. Es geht darum, alle Möglichkeiten offen und fair miteinander zu vergleichen, damit die beste Lösung für unsere Region gefunden werden kann. Warum jetzt? In den vergangenen Jahren hat sich viel verändert. Mit der Fertigstellung der A 44 bis zum Wommener Dreieck ist unsere Region deutlich besser an Kassel, das Ruhrgebiet und den Raum Hannover angebunden. Deshalb stellt sich heute eine wichtige Frage: Kann mehr Fern- und Lkw-Verkehr über die vorhandenen Autobahnen A 4 und A 44 geführt werden, anstatt neue, sehr teure Straßen zu bauen? Diese Frage sollte jetzt neu untersucht werden. Was könnte das bringen? Eine bessere Nutzung der Autobahnen könnte viele Vorteile haben: weniger Lkw-Verkehr in Eisenach Entlastung der Ortslagen Marksuhl, Förtha, Oberellen und Gerstungen bessere Anbindung des Gewerbegebietes Marksuhl bessere Verkehrsverbindungen für den Raum Bad Salzungen und Schmalkalden weniger Lärm und Abgase mehr Verkehrssicherheit und eine bessere Nutzung der bereits vorhandenen Straßen. Gerade Eisenach leidet seit vielen Jahrzehnten unter starkem Durchgangs- und Schwerlastverkehr. Eine Entlastung könnte die Lebensqualität verbessern und neue Chancen für die Entwicklung der Stadt schaffen. Warum eine neue Untersuchung? Im 2. Entwurf des Regionalplans Südwestthüringen ist weiterhin eine Tunnellösung für die B 19 im Raum Wilhelmsthal – Mosbach – Wutha enthalten. Nach Auffassung der drei Kommunen haben sich die Rahmenbedingungen jedoch verändert. Die neue A 44, veränderte Verkehrsströme und die angespannte Finanzlage machen es sinnvoll, die bisherigen Planungen noch einmal zu überprüfen. Ein Tunnel wäre zudem ein sehr aufwendiges und kostspieliges Bauprojekt. Deshalb sollte untersucht werden, ob es heute bessere und wirtschaftlichere Lösungen gibt. Unser Ziel Die Stadt Eisenach sowie die Gemeinden Gerstungen und Wutha-Farnroda legen sich nicht auf eine bestimmte Straßenführung fest. Sie möchten eine offene, wirtschaftliche und umweltverträgliche Variantenuntersuchung. Denn nur wenn alle Möglichkeiten fair miteinander verglichen werden, kann die beste Lösung für die Menschen, die Wirtschaft und die Umwelt gefunden werden. Gemeinsam wollen wir die Chance nutzen, unsere Region verkehrlich zukunftsfähig aufzustellen und gleichzeitig die Lebensqualität in unseren Städten und Dörfern zu verbessern. Mit sommerlichen Grüßen Daniel Steffan Bürgermeister