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"OAZ" geht gerichtlich gegen "Volksverpetzer"-Text vor. | turi2

Auf dem Rechtsweg: Die "Ostdeutsche Allgemeine Zeitung" von Verleger Holger Friedrich hat einen Antrag auf einstweilige Verfügung beim Landgericht Dresden gegen das Blog "Volksverpetzer" gestellt, schreibt Jochen Zenthöfer in der "FAZ". Der nicht öffentliche Antrag befasse sich, "wie man hört", mit sechs Aussagen eines Artikels, der der "OAZ" eine Verharmlosung der Kritik an einer rechten "Öko-Sekte" unterstellt. Der Ostdeutsche Verlag wehre sich laut eigenem Statement gegen "konkrete Tatsachenbehauptungen und Zuschreibungen, die objektiv falsch, unbelegt oder diffamierend sind". Dirk Jehmlich, Geschäftsführer des Ostdeutschen Verlags, hatte den Text zuvor als "bösartige Verleumdung" des "OAZ"-Autors betitelt. "OAZ"-Chefredakteur Philippe Debionne habe Jehmlichs Statement um Fragenkataloge ergänzt und an berufliche Kontakte des freien Journalisten Matthias Meisner, Co-Autor des "Volksverpetzer"-Textes, geschickt, schreibt Zenthöfer. Damit habe er "Vertrauliches aus Vertragsbeziehungen" erfahren wollen, so der "FAZ"-Autor. Meisner hatte zuvor bereits mehrfach kritisch über den Ostdeutschen Verlag und Verleger Friedrich berichtet. Für Zenthöfer ist Debionnes Vorgehen "unanständig". Er zitiert Oliver Reinhard, Feuilletonchef der "Sächsischen Zeitung", der den "breit angelegten Frontalangriff auf Meisner" mit "Zersetzungskampagnen" der Stasi vergleicht. faz.net (€)