Mein Leben, mein Ding - Film ∣ Kritik ∣ Trailer – Filmdienst
Eine geschiedene Frau mit zwei erwachsenen Kindern, die bei einer PR-Agentur arbeitet, wird mit Mitte fünfzig zunehmend von Gedanken gequält, im Leben zu oft zurückgesteckt zu haben. Darüber gerät sie in eine seelische Krise. Ihre Versuche, sich durch Verabredungen und psychiatrische Hilfe daraus zu befreien, verschlimmern ihren Zustand eher noch. Bis eine Reise auf den Spuren der Vergangenheit ihre neue Perspektiven eröffnet. Eine inhaltlich etwas mäandernde dramatische Komödie um eine großartig gespielte, von Selbstzweifeln und Erinnerungslücken gequälte, gleichwohl beachtlich starke Frau. Dem feinfühligen Entwurf und der präzisen Inszenierung mancher Szenen stehen einige erzählerische Leerstellen und holprige Momente gegenüber, die der Film aber wieder auffängt.