Donkey Days - Film ∣ Kritik ∣ Trailer – Filmdienst
Eine über achtzigjährige Frau lebt allein in einem Landhaus in Schleswig-Holstein, kontrolliert und manipuliert aber nach wie vor ihre beiden Töchter. Da diese nicht von der Übermutter loskommen, besteht ein permanenter Kleinkrieg zwischen den dreien, der bei einem gemeinsamen Frankreichurlaub eskaliert. Ein klaustrophobisch verstörendes, surreales Familiendrama um ein dysfunktionales Mutter-Töchter-Verhältnis. Herausragend gespielt und formal ausgefeilt mit dokumentarisch anmutender Handkamera, einer bewusst fragmentarischen Montage und einer dissonanten Musik ist der Film so kraftvoll schmerzhaft in Szene gesetzt, dass er bei allen künstlerischen Qualitäten einen zwiespältigen Eindruck hinterlässt.