Der frechste Troll der Welt - Film ∣ Kritik – Filmdienst
Ein kleiner Troll wagt sich auf der dänischen Insel Bornholm in die Menschenwelt und entdeckt, dass ein Bauvorhaben ihre Wohnhöhlen bedroht. Mit Hilfe seiner Schwester und eines Menschenmädchens kann er die Trolle überzeugen, sich gegen das Bauvorhaben zur Wehr zu setzen. Die reizvolle Kombination aus Animation und Live-Action setzt auf humorvolle Momente, witzigen Slapstick und zwei junge Protagonisten mit hohem Identifikationspotenzial. Während der junge Troll mit unkonventionellen Handlungen punktet, glänzt seine Schwester durch Solidarität und Verantwortungsbereitschaft. Drehbuch und Regie greifen allerdings oft auf etablierte Erzählmuster und Versatzstücke erfolgreicher Filmvorbilder zurück und setzen zu häufig auf Dialoge, statt mit Bildern zu erzählen.