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Jessie Burton, Die Jagd nach den magischen Münzen | Lesen in Tirol

„Bo Delafort war gerade zwölf geworden, als sie den Mond aus dem Schlamm der Themse zog. Sie hatte nicht nach ihm gesucht, und das war der entscheidende Punkt. Schätze findet man nicht, man wird von ihnen gefunden, wie die Flussleute gern sagten. Man braucht dafür nur ein offenes Herz.“ (S. 9) Das arme zwölfjährige Londoner Mädchen Bo Delafort ist zwar ein Schulmädchen aber auch eine sogenannte Schlammschwalbe, wie Leute genannt wurden, die das Ufer der Themse nach brauchbaren und manchmal wertvollen Gegenständen absuchen. Eines Tages findet sie im Schlamm einen Miniaturvollmond, mit einem Rand aus dunkelroten Rubinen und einem kleinen Loch in der Mitte, der eine Vision bei ihr auslöst. Die Münze scheint magisch zu sein und Bo hat das Gefühl, als würde der Fluss selbst zu ihr sprechen und sie auffordern auch eine andere Münze zu suchen.

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