Iván & Hadoum - Film ∣ Kritik – Filmdienst
In einer Gewächshausanlage in Almería verliebt sich ein Transmann in eine marokkanische Saisonarbeiterin. Während er auf eine Beförderung zum Lagerchef hofft, engagiert sie sich für die arbeitsrechtlichen Belange der schlecht bezahlten Packerinnen. Als sein Chef den Betrieb verkaufen und viele Arbeiterinnen entlassen will, muss sich der Transmann zwischen Liebe und Beruf entscheiden. Das spanische Filmdebüt entfaltet in ruhigen Sequenzen eine berührende Liebesgeschichte, die auf unnötige dramatische Zuspitzungen verzichtet. Die stilsichere Inszenierung entfaltet eine kraftvolle Ausstrahlung, indem sie sich auf das Innenleben der Protagonisten konzentriert; zugleich bettet sie die queere Romanze in eine unaufdringliche Milieuschilderung ein.