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Ex-P7S1-Manager Markus Breitenecker sieht Übernahme durch MFE "eher kritisch". | turi2

Im Rahmen einer Diskussionsrunde über die digitale Souveränität Europas hat sich der frühere ProSiebenSat.1-Manager Markus Breitenecker über die Übernahme seines früheren Arbeitgebers durch den von der Familie Berlusconi kontrollierten Medienkonzern MFE geäußert. Er sehe die Übernahme durch die Italiener "eher kritisch", zitiert ihn der "Standard". Zwar bemängelte er, dass "die sechs reichsten Männer der Welt auch die sechs größten Medien der Welt besitzen" und plädierte für eine gemeinsame europäische Medieninfrastruktur. Er sprach sich aber für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Medien aus. Ein ÖRR-Rahmen könne mehr Verlässlichkeit bieten. Die P7S1-Plattform Joyn sei ein gutes Beispiel dafür gewesen, wie private und ÖRR-Inhalte gemeinsam angeboten werden könnten, so Breitenecker. Der Medienmanager, der P7S1 mit der Übernahme durch MFE verließ, war einer der Architekten der umstrittenen Einbettung der Mediatheken-Inhalte von ARD und ZDF bei Joyn, die der Streamer nach massivem Widerstand der deutschen ÖRR-Sender nach einer Testphase, wie es damals hieß, wieder eingestellt hatte. In der Diskussionsrunde zum Auftakt des Journalismusfests in Innsbruck, an der auch ORF-Stiftungsrat Leonhard Dobusch, Rechtswissenschaftlerin Clara Rauchegger und ORF-Manager Stefan Kollinger teilnahmen, machte Breitenegger einen weiteren provokativen Vorschlag. Er fragte, warum die Tageszeitung "Standard" nicht etwa ein Digitalforum auf der Website des ORF organisieren könne. derstandard.at (Foto: APA-Images / dpa / Matthias Balk)