Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war - Film ∣ Kritik ∣ Trailer – Filmdienst
Eine dokumentarische Annäherung an die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (1926-1973) verbindet originale Bild- und Tonaufnahmen mit einem experimentierfreudigen Zugriff der Schauspielerin Sandra Hüller auf die Autorin. Von der Kindheit über den Aufstieg zum Star der „Gruppe 47“ und Beziehungen mit berühmten Männern wie Paul Celan und Max Frisch werden wichtige Aspekte von Bachmanns Leben angespielt und ihre literarische Bedeutung gewürdigt sowie ihre zerrissene Persönlichkeit angesprochen. Der gewählte Ansatz ist durchaus produktiv, was neben originellen Montage-Ideen vor allem Sandra Hüllers Sprechkunst zu danken ist, neue Erkenntnisse über Bachmann bietet der Film allerdings eher nicht.