Bitteres Fest - Film ∣ Kritik ∣ Trailer – Filmdienst
Eine Werbefilmerin wird ein Jahr nach dem Tod ihrer Mutter von der Trauer eingeholt und ist wegen Panikattacken auf die Hilfe einer Psychiaterin und ihres jüngeren Freunds angewiesen. Diese Geschichte wird zwanzig Jahre später von einem Regisseur in ein Drehbuch verarbeitet, wobei seine Assistentin und er uneins sind, wie sehr die tatsächlichen Personen und Ereignisse verfremdet werden müssen. Ein melodramatisch aufgeladener Film um Künstler in der Schaffenskrise, der in den parallel vorangetriebenen Geschichten eine kurzweilige, teils auch kluge Reflexion über die Kunst des Filmemachens bietet. Pedro Almodóvar kommt nicht an die Klasse früherer Werke heran, inszeniert bei aller Schwere der Themen aber mit bemerkenswerter Leichtigkeit.