Völkerwanderung - Langobarden und Ex-"Römer" mischten sich in Ungarn
Analysen von alter DNA räumten in den vergangenen Jahren mit manchen historischen Mythen auf - so etwa um die "Völkerwanderung" nach dem Ende des Römischen Reiches. Nun zeigt ein Team im Fachblatt "Science", dass es auch in der bis ins heutige Österreich reichenden "Kleinen Ungarischen Tiefebene" nicht zu einem Ersetzen der einstigen Bevölkerung kam. Vielmehr vermischten sich Menschen aus dem Norden mit der angestammten Population - und etablierten neue Machtverhältnisse.