Explortal Logistics: Der Anteil des Fußverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen nimmt zu. Planern fehlen jedoch verlässliche Datengrundlagen, denn Belange der aktiven Mobilität werden bislang häufig nur un...
Pressemitteilung: Zählbar gemacht: neue Methoden zur Bewertung des Fußverkehrsaufkommens / Der Anteil des Fußverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen nimmt zu. Planern fehlen jedoch verlässliche Datengrundlagen, denn Belange der aktiven Mobilität werden bislang häufig nur unzureichend erfasst. Auf Initiative der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) wurden nun Methoden entwickelt, mit denen das Fußverkehrsaufkommen sowohl hochgerechnet als auch modellbasiert abgeschätzt werden kann. Ein praxisnaher Leitfaden ermöglicht es, die neuen Werkzeuge in der Planung, Forschung und in den Kommunen anzuwenden. Der Anteil des Fußverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen nimmt zu. Aufgabenstellung Die Fußverkehrsstrategie des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) zielt darauf ab, den Anteil des Fußverkehrs weiter zu steigern. Dennoch erlangt der Fußverkehr in der kommunalen Planung und bei der Dimensionierung von Verkehrsanlagen häufig nicht die nötige Aufmerksamkeit. Während für den Kfz-Verkehr umfangreiche Daten erfasst werden, fehlen für das Fußverkehrsaufkommen in der Regel vergleichbare, räumlich und zeitlich differenzierte Informationen. Die BASt beauftragte deshalb das Institut für Verkehrsplanung und Straßenverkehr an der TU Dresden mit der Entwicklung neuer Methoden zur pragmatischen und effizienten Bestimmung des Fußverkehrsaufkommens. Zu diesem Zweck sollten zum einen auf Ganglinien basierende Hochrechnungsfaktoren sowie zum anderen ein Ansatz zur modellbasierten Schätzung entwickelt werden. Untersuchungsmethode (....)