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Filmpodium: Games of Love and Loneliness

Sommer 1897. Arvid, ein junger Journalist, und Lydia, die Tochter eines Malers, verlieben sich unsterblich ineinander. Aber Arvid stammt aus einer niedrigeren sozialen Schicht, und die beiden Liebenden müssen Vernunftehen eingehen. Zehn Jahre später finden sie wieder zueinander … Doch die Welt hat sich verändert, und Lydia fühlt sich zwischen ihrer hart erkämpften Freiheit und ihrer Jugendliebe hin- und hergerissen. (lf) «Die Figur der jungen Lydia vereint all jene Widersprüche in sich, mit denen Frauen im ausgehenden 19. Jahrhundert konfrontiert waren – Widersprüche, die bis heute aktuell sind. Unter dem Schein eines klassischen Historiendramas zeichnet Anja Breien die Entwicklung einer Frau über einen Zeitraum von fünfzehn Jahren nach: von lähmender Schüchternheit über jugendliche Leidenschaft bis hin zu ihrer relativen Emanzipation nach einer unglücklichen Ehe. Geschickt entwickelt sie Hjalmar Söderbergs Romanvorlage ‹Das ernste Spiel› zu einem grossartigen Porträt.» (Marceau Aidan, Jeune Cinéma, Mai 2004)