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Bahnhofsumfeld verschönert

Der Zustand rund um den Staßfurter Bahnhof sorgte in den vergangenen Monaten immer wieder für Kritik. Beschmierte Wartehäuschen, verschmutzte Fahrradunterstände, zerstörte oder beschädigte Elemente an der Fußgängerbrücke – ein Bild, das weder Bürgern noch Gästen der Salzstadt zugemutet werden sollte. Gerade mit Blick auf das bevorstehende Salzlandfest sowie den 9. Deutschen Königinnentag war für die Stadt klar: Der Bereich rund um Bahnhof und Busbahnhof muss wieder ansehnlicher werden. Doch die Herausforderung war groß. Aufgrund der aktuellen Haushaltslage fehlen die finanziellen Mittel, um umfangreiche Arbeiten extern zu beauftragen. Was dann folgte, ist ein beeindruckendes Beispiel für Zusammenhalt und bürgerschaftliches Engagement. Martin Kühnert, Mitarbeiter im Fachdienst Sicherheit und Ordnung, setzte alle Hebel in Bewegung, führte zahlreiche Gespräche und warb bei Unternehmen und Partnern um Unterstützung. Mit Erfolg: Mehrere Firmen erklärten sich sofort bereit, die notwendigen Arbeiten unentgeltlich durchzuführen oder Materialkosten durch Spenden zu unterstützen. Folgende Unternehmen übernehmen die Arbeiten kostenfrei: Drei Schilde Glaser und Malerservice Die Farbwerkstatt Raumdesign Labenz Werner Werbung BBRZ Rathmannsdorf Bannier Beschichtungen Die Auszubildenden des BBRZ entfernen dabei unter anderem Aufkleber und Graffiti. Zudem werden Scheiben und Metalltafeln an Wartehäuschen und Fahrradunterständen abgebaut, angeschliffen, gereinigt und neu gestrichen. Beschmierungen werden beseitigt und Übergangslösungen für beschädigte Scheiben im Bereich des Brückenaufgangs entwickelt. Parallel dazu erfolgt eine Grundreinigung durch eine Fachfirma. Auch finanziell erhielt die Aktion Unterstützung. Materialkosten werden durch Spenden folgender Unternehmen getragen: Taxi Leinung Taxi Jahn Taxi Baum Taxi Bethke Taxi Krombholz Staßfurter Grillpfanne Allround Service Steffen Apel Klein Reifen & Autotechnik Judys Eiscafé Firma Grützmacher Bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin dankte Bürgermeister René Zok allen Beteiligten ausdrücklich für ihren Einsatz. „Dass sich Unternehmen, Handwerksbetriebe und engagierte Menschen in dieser Form einbringen, ist alles andere als selbstverständlich. Dieses Engagement für unsere Stadt verdient größten Respekt und zeigt, was möglich ist, wenn viele gemeinsam an einem Strang ziehen“, betonte der Bürgermeister. Er machte zugleich deutlich, dass die zahlreichen Beschädigungen und Verschmutzungen nicht nur hohe Kosten verursachen, sondern auch das Bild der Stadt erheblich beeinträchtigen. Umso wichtiger sei das Signal, das von dieser gemeinsamen Aktion ausgehe.