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Wie soziale Organisationen politische Interessen vertreten

Als soziale oder Non-Profit-Organisation erfüllen Sie einen wichtigen gesellschaftspolitischen Auftrag. Erfahren Sie, wie Sie in diesem Seminar Ihre und die Interessen Ihrer Zielgruppen effektiver vertreten, kommunale Strukturen nutzen und klare Handlungsschritte für die eigene Praxis entwickeln. Viele soziale Organisationen sind längst politisch aktiv - ohne sich selbst so zu verstehen. In diesem Seminar lernen Sie wie Sie Ihre Organisation strategisch als politische Akteurin etablieren und sich politischen Entwicklungen entgegenstellen können. Dafür reflektieren Sie in einem ersten Teil die eigene Rolle und die politischen Potenziale ihrer Organisation. Anschließend erarbeiten Sie, wie Sie Interessen auf kommunaler Ebene vertreten können, um sich politisch für benachteiligte Gruppen einzusetzen. Sie verstehen die Kommunalen Strukturen und welche Entscheidungsträger für was verantwortlich sind. Sie identifizieren Ansatzpunkte der Einflussnahme und analysieren Praxisbeispiele sozialer Organisationen. Sie entwickeln Ihre Netzwerkkompetenz in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen weiter. Um handlungssicher agieren zu können, klären Sie den rechtlichen Rahmen für politische Betätigung als gemeinnützige Organisation und wie Sie Sicherheit und Transparenz bspw. durch ihre Satzung herstellen können. Im zweiten Teil erarbeiten Sie strukturiert Ihre aktuelle Kampagnenfähigkeit. Sie schaffen Sich einen Überblick über ihre Ressourcen, Haltungen und die strategischen Voraussetzungen. Sie lernen Methoden kennen, wie Sie Klient*innen in Entscheidungsprozesse einbinden und wie Sie diese anwenden. Zuletzt planen Sie konkrete erste Schritte, Ihre Interessenvertretung umzusetzen. Ob öffentlichkeitswirksame Aktion oder Hintergrundgespräch: Sie lernen verschiedene Formate und Instrumente kennen und planen mit diesen die Umsetzungsschritte für Ihre Organisation. Zwischen den beiden Fortbildungsteilen bearbeiten Sie Selbstlernaufgaben zur Analyse Ihrer Organisation und zur Stakeholder-Analyse im kommunalen Raum. Diese kompakte Fortbildung ist an Fach- und Führungskräfte sozialer Organisationen gerichtet, die sich verstärkt für die Rechte und Teilhabe benachteiligter Nutzer*innen einsetzen möchten. Im Fokus steht, die politische Handlungskompetenz und die Fähigkeit zur strategischen Interessenvertretung zu stärken – insbesondere im Kontext von Diskriminierungsschutz. Inhalt: • Selbstverständnis als politische Akteur*innen reflektieren • Soziale Gerechtigkeit und Diskriminierungsschutz als politische Handlungsfelder erkennen • Möglichkeiten der kommunalen Einflussnahme verstehen und nutzen • Rechtlicher Rahmen: Gemeinnützigkeit und politische Betätigung • Praxisbeispiele für wirksame Lobbyarbeit sozialer Organisationen • Selbstlernphase: Analyse der eigenen Organisation und Stakeholder im kommunalen Raum • Kampagnenfähigkeit entwickeln: Ressourcen, Strategien und Bündnisse identifizieren • Partizipation von Nutzer*innen stärken • Formate der Interessenvertretung kennenlernen – von der Aktion bis zum Hintergrundgespräch • Erste konkrete Umsetzungsschritte für die eigene Organisation entwickeln