Explortal Logistics: Pressemitteilung: Mit autonomem Fahren im öffentlichen Verkehr den Standort für die Fahrzeugindustrie sichern
Pressemitteilung: Mit autonomem Fahren im öffentlichen Verkehr den Standort für die Fahrzeugindustrie sichern / Diskussionspapier von Agora Verkehrswende zeigt Potenzial fahrerloser Züge und Fahrzeuge für einen zukunftsfähigen ÖPNV / Industriepolitische Chance für Deutschland als Leitmarkt und Leitanbieter / Jetzt Modellregionen für den Regelbetrieb schaffen 4. Juni 2026. Autonome und hochautomatisierte Züge und Straßenfahrzeuge können die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) erhöhen und ländliche Regionen besser anschließen. Ein aktuelles Diskussionspapier des Thinktanks Agora Verkehrswende fasst den Stand der Technologien und ihres Einsatzes in Deutschland zusammen und zeigt auf, wie Automatisierung einen Mehrwert für Mobilität, Klimaschutz und Wirtschaft gleichermaßen schaffen kann. Agora Verkehrswende empfiehlt den Regelbetrieb von Fahrzeugen in großen Modellregionen und eine bundesweite Allianz der beteiligten Akteure aus Politik, Wirtschaft und Forschung für die koordinierte Umsetzung. Nutzen und Herausforderungen unterscheiden sich im Schienen- und im Straßenverkehr, so der Thinktank. Das Potenzial fahrerloser Kleinbusse liege vor allem darin, das Angebot des ÖPNV zu erweitern. Als On-Demand-Shuttles, die per App angefordert werden, sei ihr Betrieb teils wirtschaftlicher und flexibler als konventioneller Linienbusverkehr. Das ermögliche insbesondere dünn besiedelten Gebieten besseren Zugang zum ÖPNV-Netz. Die Erprobung solcher Systeme beschränke sich in Deutschland noch auf kleine lokale Projekte. „Autonome Fahrzeuge können insbesondere auf dem Land allen Menschen eine saubere Mobilität garantieren – sofern sie ins ÖPNV-System integriert werden“, sagt Yannick Thoma, Projektleiter Digitalisierung und Autonomes Fahren bei Agora Verkehrswende. „Die Bundesregierung hat in dieser Frage den richtigen Kurs eingeschlagen, doch bislang bleibt es bei kleinteiligen Erprobungsprojekten. Es braucht jetzt mehr Tempo, wenn Deutschland im internationalen Wettbewerb nicht den Anschluss verlieren will. Mit wenigen, aber großen Modellregionen kann jetzt der Übergang zum Regelbetrieb gelingen und ausreichend Nachfrage für eine Fahrzeugproduktion in Deutschland erzeugt werden. So sichern autonome On-Demand-Shuttles ‚Made in Germany‘ nicht nur Mobilität, sondern auch heimische Wertschöpfung und technologische Souveränität.“ (....)