Ghost School - Film ∣ Kritik ∣ Trailer – Filmdienst
Die einzige Schule im kleinen Dorf einer zehnjährigen Pakistanerin wird geschlossen. Auf Nachfragen wird das Gerücht verbreitet, ein Jinn habe Besitz von einem Lehrer ergriffen und das Gebäude verflucht. Doch das Mädchen will sich damit nicht zufriedengeben und beginnt selbst nach Antworten zu suchen. Aus der neugierigen Perspektive der Zehnjährigen macht der bemerkenswerte Jugendfilm sichtbar, wie Bildungsungleichheit, Aberglaube und Verdrängung ineinandergreifen und die Erwachsenen wirtschaftliche Not hinter übernatürlichen Erklärungen verbergen. Die ruhige, eindringliche Erzählung thematisiert sensibel Mut, Zweifel und das Recht eines Kindes, für die eigene Zukunft einzustehen.