Stefan Koutzev mit dem Großen Preis der Jury beim Festival FILMADRID 2026 ausgezeichnet. - KHM
Stefan Koutzev wurde gestern Abend für seinen ersten abendfüllenden Spielfilm mit dem Gran Premio als Bester Film im Wettbewerb des Festival Internacional de Cine FILMADRID 2026 ausgezeichnet. Er war mit Unterstützung des Goethe-Instituts Madrid zum Festival gereist und konnte den mit 2.000 Euro dotierten Preis persönlich entgegennehmen. Die Jurymitglieder Ane Rodríguez Armendáriz, Mercedes Martínez-Abarca und Elise Jalladeau begründeten ihre Entscheidung für „Warum ist nicht schon alles verschwunden” wie folgt: „Der Film schafft aus einer beobachtenden und poetischen Perspektive Raum für Reflexionen über aktuelle Fragen der Zugehörigkeit in einer von ständigen Herausforderungen geprägten Gegenwart.”Für die Hauptrolle in seinem Film hat Stefan Koutzev Juho Lee gefunden, der ebenfalls an der KHM studiert. In seinem Regie-Statement schreibt Stefan Koutzev: „Meine Begegnung mit Juho Lee, der die fiktive Figur Sori verkörpert, war eine maßgebliche Inspiration für diesen Film, ebenso wie sein eigener Weg von Korea nach Deutschland. Unser Austausch hat stark bei mir nachgehallt, besonders im Hinblick auf die Migration meiner Mutter aus Bulgarien, was dazu geführt hat, dass ich überhaupt in Deutschland aufgewachsen bin. Beim Schreiben des Drehbuchs und in der Figurenentwicklung wollte ich eine Geschichte gestalten, die unsere Lebenswege zwischen den Ländern sowie unsere Erinnerungen und Alltagserfahrungen in Köln verknüpft.Neben dem Hauptdarsteller Juho Lee wirkten noch weitere Studierende der KHM beim Filmprojekt mit: Bernard Mescherowsky (Bildgestaltung), Yonca Yildirim (Regieassistenz), Youssef Mahfouz (Line Producer), Farah Wind (O-Ton), Ayham Khalifeh (Licht), Eva Świątkowski (Script/Continuity) und Pavel Méndez Hernández (VFX).