Eine letzte Runde - Film ∣ Kritik – Filmdienst
Zwei altgewordene, trinkfreudige Ganoven nehmen bei der nächtlichen Suche nach einem Absacker kurzerhand einen jungen, zurückhaltenden Architekturstudenten in ihrem Auto mit. Die Reise führt sie in den nächsten Tagen quer durch die Ebene von Venetien, vom Flughafen Venedig-Treviso über Bars und Trattorias bis zum Bestattungskomplex Tomba Brion. Ein amüsantes Road-Movie über eine ziellose Reise, die sich in den ungefilterten Gesprächen niederschlägt und unausgesprochene Dinge in den Vordergrund rückt. Bestechend ist vor allem die Kameraarbeit, die für die einzelnen Stationen prägnante Bilder findet.