Kazuma Kaneko's Tsukiyomi
Wer mit dem Namen Kazuma Kaneko aufgewachsen ist, verbindet damit in erster Linie eine ganz bestimmte Bildsprache: die düsteren, bizarren, oft morbid-eleganten Dämonendesigns aus den Shin Megami Tensei- und Persona-Spielen. Kaneko hat über Jahrzehnte hinweg das visuelle Rückgrat von Atlus geprägt, bevor er das Studio verließ und sich Colopl anschloss. Mit Tsukuyomi bringt er nun ein eigenes Projekt auf den Markt, das zunächst als mobiles Free-to-Play-Spiel unter dem Titel „Tsukuyomi – The Divine Hunters startete und mittlerweile als eigenständige, überarbeitete Konsolen- und PC-Fassung erschienen ist. Der Name allein weckt hohe Erwartungen, schließlich soll hier ein „legendärer Dämonenkünstler ein komplett neues Universum erschaffen. Doch zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft in diesem Fall eine bemerkenswerte Lücke.